Poll: Die Polizei hat unsere Heckflosse verbrannt - wie gehen wir vor?

Die Polizein hat angeordnet, unsere Heckflosse (auch: Schwanzflosse; Gott hab dich seelig) abzutransportieren und zu verbrennen, ohne den Kontakt zu Bury the Jumbo zu suchen.
 
Das hat uns erstaunt, denn die URL www.burythejumbo.com war klar ersichtlich auf beiden Seiten der Installation. Der Link zur Vereinsadresse befindet sich in der Top Level Navigation der Webseite.
 
Das Schweizer Gesetz schützt unser aller Eigentum. Auch ein falsch geparktes Auto darf nicht zerstört werden. Die Verbrennung war aus unserer Sicht illegal. (Schon daher, weil „bury“, also begraben, und nicht „burning“ auf der Heckflosse geschrieben stand!)
 
Wir haben der Polizei eine aussergerichtliche Einigung angeboten. Der Deal: die Polizei kommt für Materialkosten für eine neue Heckflosse von CHF 8'000 bis 10'000 auf und hilft beim Aufbau tatkräftig mit. Ein guter Deal für die Polizei, handelt es sich bei der vernichteten Heckflosse doch um eine Arbeit, die über 2 Jahre gedauert hat und an der über 20 Künstler beteiligt waren. Sie war Ausstellungsgegenstand an internationalen Kunstausstellungen und daher weit mehr als CHF 10'000 wert.
 
Wir sind eine Gemeinschaft und wir wollen einen Jumbo begraben als Symbol für ein neues, freundliches Miteinander. Dieser Deal hätte ein Beweise für ein neues, freundliches Miteinander sein können. Die Polizei hat das Angeot leider abgelehnt.
 
2 Anwälte aus unserer Gemeinschaft haben uns geraten, von Gericht zu gehen. Auch wenn wir befürchten müssen, dass die Polizei uns nachträgich noch büssen könnte, dass wir die Installation ohne Bewilligung aufgestellt haben. Wir haben zusammen einen Strafantrag vorbereitet.
 
Wie sollen wir weiter machen:
 
a) Den Strafantrag stellen und auf Schadenersatz von $100'000 hoffen?
 
b) Wir vergeben der Polizei, dass sie unsere Heckflosse verbrannt hat. Wir organisieren eine friedliche Demonstration und sammeln für eine neue Heckflosse.

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